E-BASS

Du möchtest E-Bass spielen lernen? Gute Entscheidung!

Warum? Ganz einfach: Gute Bassisten und Bassistinnen sind sehr rar. Wenn Du dich also entschließt, dieses tolle Instrument zu erlernen, warten schon viele Bands auf Dich - ein Job ist Dir sicher. "Wir brauchen Bass, Bass" ist schließlich kein Zufall 😉

Du kannst dir vorstellen, in der 2. Reihe für den Groove zu sorgen - zusammen mit Drums, Rhythmusgitarre und Keyboards die unbestechliche Rhythm-Section Deiner Band zu bilden? Dann ist der E-Bass vielleicht DEIN Instrument.

Von vielen unterschätzt, ist der Bass für das musikalische Fundament in der Band zuständig und das wichtige Bindeglied zwischen Rhythmus und Harmonie. Rhythmisch oft zusammen mit dem Schlagzeug lieferst Du die Grundtöne der Akkorde und damit die Basis für Harmonien und Melodien im Song.

Voraussetzungen:

Mindestalter für E-Bass: ca. 10-12 Jahre.

Lehrer:
Wolfgang Harling
Jan-Nicolai „Janni“ Schmidt

Noch ein paar allgemeine Informationen zum Instrument:

Nachdem Leo Fender 1950 mit der Serienproduktion seiner E-Gitarre begann (siehe Info bei E-Gitarre), lag die Idee nahe, das gleiche Prinzip auch beim Bass zu verwenden und so begann nur ein Jahr später, also 1951, die Serienproduktion des Fender „Precision“ E-Basses. Der Name war Programm, da bei diesem Instrument – genau, wie bei der Gitarre – Bünde ins Griffbrett eingebaut wurden, so dass es nun viel einfacher war, die Töne „präzise“ zu treffen, als beim bundlosen Kontrabass, der bis dahin fast ausschließlich gespielt wurde.

Wie auch bei der E-Gitarre spielt der Korpus beim E-Bass zur Klangerzeugung eine untergeordnete Rolle. So entstanden viele verschiede Bauformen und jeder Hersteller versucht, seinen eigenes unverwechselbares Instrument zu entwerfen, wobei fast alle auf Solid-Bodys, also Kopusse aus massivem Holz und elektromagntische Tonabnehmer mit vergleichbarer Technik zurück greifen.

Berühmt wurde allerdings auch ein recht kleiner E-Bass mit hohlem Korpus, der somit als "Halbakustik-"oder "Halbresonanzinstrument" gilt, nämlich der „Beatles-Bass“ Höfner 500/1 den Paul McCartney zu Beatles-Zeiten spielte - und teilweise bis heute spielt.

Einstiegskosten:

Die Preise variieren von unter 100 € bis hin zu einigen Tausend Euro - nur für den Bass. Dazu wird natürlich noch ein Verstärker benötigt, der, sowie höhere Lautstärken benötigt werden, sehr leistungsfähig sein muss, da die tiefen Frequenzen nach viel Energie verlangen. Für den Anfang reicht ein Übe-Verstärker mit 10-20 W, mit dem lässt es sich auch auf Dauer zuhause mit gutem Sound bei gemäßigter Lautstärke üben. Für die wirklich große Bühne dürden es dann auch gern mal 800 oder 1000 Watt sein.

Angeboten werden Komplettausstattungen mit Bass, Gurt, Kabel und Verstärker im Internet bereits ab ca. 150,- €.  Auch hier gilt, wie so oft, dass die billigste Lösung nicht unbedingt die beste ist. Wenn schlechte Bespielbarkeit des Instruments und ein mies klingender Verstärker (was Du am Anfang sicherlich noch gar nicht wirklich einschätzen kannst) dafür sorgen, dass Du schnell den Spaß daran verlierst, dann war es am falschen Ende gespart.

Wie immer gilt für den Einstieg: Besser vor dem Einkauf mit einem Bass-Lehrer - oder mit einem kompetenten und ehrlichen Verkäufer im gutsortierten Fachhandel - sprechen, welches Equipment in der gegebenen Situation wohl das Richtige sein könnte.

Neugierig geworden?

Dann probiere es doch einfach aus und komm zu einer unverbindlichen

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